Geschichte

Jugendarbeit und Nachwuchsförderung ist für alle Zupforchester eine wichtige, unverzichtbare Aufgabe. Sie ist auch ein erklärtes Ziel des Dachverbandes.
Nach erfolgreicher Aufbau- und Fortbildungsarbeit sowie kontinuierlicher Führung, war die Zeit gekommen ein altersgemäßes Angebot für Jugendliche auf diesem Gebiet vorzunehmen.
So wurde1980  innerhalb des BDZ Hessen das JZOH gegründet.

Von Anfang an war man bemüht, das Orchester unter qualifizierter Leitung zu führen.
In den ersten Jahren dirigierte Andreas Ortwein, damals Musikstudent, wechselweise mit Fred Witt, der auch gleichzeitig das HZO leitete, das Orchester. Beide leisteten als engagierte, begeisterungsfähige Musiker wertvolle Grundlagenarbeit.

Von 1988 bis 1998 hatte Keith Harris die Leitung des JZOH inne, auch er dirigierte zeitgleich das HZO. In dieser fruchtbaren Zeit  mit zahlreichen Auftritten reiste das JZOH in die USA und nahm die erste CD mit dem Titel „BACK HOME“ auf.

Wie es in der Natur von Jugendorchestern liegt, sind bedingt durch personelle Änderungen im Spielerpotential immer wieder große Anstrengungen nötig, um die Orchester adäquat weiterzuführen. 1998 musste eine Reihe von Stammspielern aus Altersgründen das JZOH verlassen bzw. ins HZO wechseln.
Nach diesem gewaltigen Einschnitt übernahm Sabine Geis im Herbst 1998 bis zum Jahr 2015 als musikalische Leiterin die Aufgabe eines solchen Neubeginns. Zahlreiche Konzerte und Konzertmitwirkungen, u.a. vielbeachtete Auftritte bei den Landesmusikfesten, den Eurofestivals, bei den renommierten Aschaffenburger Gitarrentagen, die Aufnahme der zweiten CD „LA LUNA“ im Jahr 2001/02, Konzertreisen nach Skandinavien (2002), ins Saarland (2006), Schottland (2010) und Ungarn (2014) und den erneuten Aufbau des Orchesters nach einer Umbruchphase 2005 belegen ihre überaus aktive, motivierende und erfolgreiche  Arbeit.

Ab dem Jahr 2016 übernimmt Ariane Lorch die Leitung des Jugendzupforchesters Hessen. Mit viel Erfahrung im Bereich der Leitung von Jugendzupforchesters (auch auf Landes- und Auswahlebene) wird sie ein neues Orchester aufbauen, denn mit dem Konzert im Oktober 2015 kam es erneut zur typischen Umbruchphase von Jugendorchesters.